September 2017 / Oktober 2017 / November 2017 / Dezember 2017 / Projekte


November 2017



Donnerstag, 03.11.2017, 20 Uhr, Eintritt frei
MSQ–>AMS–>PAR–>TXL
Performance zur Eröffnung der internationalen CON_TEXT-Konferenz

Von und mit:
Barbara Philipp (Österreich/Niederlande)
Andrea Inglese (Italien/Frankreich)
Aleksei Shinkarenko (Weißrussland)


Die österreichische Künstlerin Barbara Philip wird gemeinsam mit dem italienischen Autor Andrea Inglese und dem weißrussischen Fotografen Aleksei Shinkarenko einen Tag lang auf unterschiedliche Art in Berlin Material sammeln. Nach einer gemeinsamen Auswertung des gesammelten Materials (Bilder, Tonaufnahmen, Zeichnungen, Notizen, gefundene Objekte) wird die Sammlung unter dem Namen „MSQ–>AMS–>PAR–>TXL“ mittels verschiedener Anordnungen in einer abendlichen Performance präsentiert. Die einzelnen Versatzstücke werden in neue Konstellationen zusammengefügt und jede dieser Konstellationen kann als eine mögliche Erzählung gesehen werden. Werden Sie einen Abend lang zu ArchäologInnen der Gegenwart!


Das Projekt CON_TEXT wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.





Die Eröffnungsperformance wird vom Österreichischen Kulturforum Berlin unterstützt.











Montag, 06. November 2017, 19:00 Uhr
Wiener Literatur-Edition FZA
Publikationen aus dem aktuellen Verlagsprogramm

Die Wiener Literatur-Edition FZA aus Wien ist zum wiederholten Mal in der Lettrétage zu Gast und stellt Publikationen aus dem aktuellen Verlagsprogramm vor. Mit Texten von Mareen Bruns, Katja Schraml und Orla Wolf sorgen gleich drei Berliner Autorinnen für ein Heimspiel. Sebastian Hage-Packhäuser aus Paderborn bereichert das vielfältige Programm mit lyrischen Kontrasten. Mareen Bruns ist Hautpreisträgerin des Wiener Werkstattpreises 2017 und erhält den Preis gleich in Berlin verliehen. Orla Wolf stellt ihren neuen Lyrikband "Temporäre Zone" vor. Katja Schraml und Sebastian Hage-Packhäuser lesen eigene Texte aus "Freie Räume", der brandneuen Anthologie zum Wiener Werkstattpreis 2017. Peter Schaden, Verleger und Herausgeber der Edition FZA, präsentiert die neue Kulturzeitschrift "FLUCH'T'RAUM".

Mareen Bruns Geboren 1989 in Bremen, absolvierte einen M.A. in Deutsche Gegenwartsliteratur an der Universität Göteborg; Lyrikerin und Übersetzerin für schwedische Literatur, 2015 war sie Stipendiatin der Bayrischen Akademie des Schreibens für das Lyrikseminar 2014 Stipendiatin des Bayrischen Kunstsommers für die Meisterklasse Lyrik, sie lebt in Berlin, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.









Sebastian Hage-Packhäuser ( : Jahrgang 1981 – ) / ( : nach der Geburt – / : langwieriger Spracherwerb – / ( : dann Studium der Mathematik – / ( : im Anschluss – / : Promotion – )) / : naturgemäße Alterung – / ( : bei täglichem Gebrauch von Sprache – ) / : & trotz Textarbeit auf engem Raum – / ( : Lyrik – ) / : erste Anzeichen von Zersetzung – / ( : Auflösung inbegriffen – / ( : work in progress – Als Einzelveröffentlichungen sind seine Gedichte bereits in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen. Verschiedene Auszeichnungen und Literaturpreise dokumentieren die sprachlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre.


Katja Schraml Geboren 1977 in Bayern, Studium der Neueren deutschen Literatur, Sprachwissenschaft und Soziologie in Würzburg, lebt in Berlin. 2015 erschien ihr Debütroman „Josef der Schnitzer Stumpf“ im KUUUK-Verlag. Gewinnerin beim BR Hörspielmanuskript- und Ideen-Wettbewerb Public Workshop 2016. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften (u.a. Wiener Werkstattpreis 2016, Karussell, keine!delikatessen, Am Erker, mosaik).








Orla Wolf Geboren 1971 in Düsseldorf, lebt als Autorin, Filmemacherin und Künstlerin in Berlin. Werke (Auswahl): Unter Insekten, Kurzprosa, Edition Hammer + Veilchen, Hamburg, 2016. Schwebende Architekturen, Gedichte & Fotografien, edition fza, Wien, 2015. Last Statement, Kurzfilm (30 min), Deutschland | USA | Kanada, 2013. Protokoll eines Nachtfalters, Gedichte, fixpoetry, Hamburg, 2010. Transit, Kurzfilm (20 min), Deutschland, 2008. entkernt, Theaterstück, UA: Theater unterm Dach, Berlin, 2008. Todesarten, Kurzfilm (13 min), Deutschland, 2007.







Montag, 06. und Dienstag 07. November 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr (Eigenbeitrag 24,-)
Der Literaturmarkt für Einsteiger
Workshop

mit Katharina Deloglu

Ob Lesereihe in der Kiezkneipe oder Literaturfestival, ob Autorenkonferenz oder Hörspiellabor - für Berliner Literaturveranstalter*innen gibt es zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten aus öffentlichen Mitteln. Doch welche passt zum geplanten Projekt? Was muss ich bei der Antragstellung unbedingt beachten, was vermeiden? Wie erstelle ich einen realistischen Finanzplan? Was verbirgt sich hinter "Kofinanzierung", "Fehlbedarf" und "Eigenleistung"? Wie überhaupt entwickle ich ein Projekt, das meinen persönlichen Kompetenzen entspricht und wo finde ich - wenn nötig - die geeigneten Partner?

Nach einem Überblick über das Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten für Literaturveranstaltungsprojekte (Kommune, Land, Bund) und einer Checkliste formaler Kriterien sehen wir uns den Antrag und seine einzelnen Bestandteile gründlich an. Wir lernen Projektmittel-Ausschreibungen genau zu lesen und zu verstehen und betrachten exemplarisch erfolgreiche geförderte Projekte. Eine Analyse des eigenen Antragsteller-Profils und ein erster Entwurf eines eigenen Projektantrags runden den zweitägigen Workshop ab.

Wer möchte, kann gern einen eigenen Projektentwurf mitbringen.

Anmeldungen bitte bis 16.10.2017 (verlängerte Anmeldefrist) unter
weiterbildung@foerderband.org oder 030 28 49 387-0/-27.


Katharina Deloglu studierte Komparatistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Mainz, Tours und Madrid und promovierte an der HU Berlin in Neuerer Deutscher Literatur. Bis 2005 war sie als Kultur-Journalistin für u.a. SZ, FR, NZZ, F.A.Z, 3sat Kulturzeit und als freie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Frankfurt tätig. Als Mitgründerin und -betreiberin der Lettrétage ist sie seit 2006 zuständig für die Konzeption und Umsetzung des laufenden Veranstaltungsprogramms sowie die Fördermittelakquise und Leitung verschiedener internationaler Projekte, zuletzt CROWD - CReating Other Ways Of Dissemination und CON_TEXT. Jurytätigkeiten: Autorenstipendien des Berliner Senats 2011, Anna Seghers-Preis 2012.

Der Workshop ist Teil des Programms "Wort.Kunst.Markt", welches Förderband e.V. in enger Verbindung mit dem "Netzwerk freie Literaturszene Berlin" für in Berlin lebende freiberuflich arbeitende Autoren, Lektoren und Übersetzer konzipiert hat. Gefördert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Programm Qualifizierung Kulturwirtschaft (KuWiQ) und des Landes Berlin - Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Für die Kofinanzierung ist ein Eigenbetrag von 2,00€/Stunde und Teilnehmenden nötig.



Dienstag, 07. November 2017, 20:00 Uhr (Eintritt 5,- / erm. 4,-)
Versehentliche Asymmetrien
Lesung und Gespräch der Berliner Autor*innen Esther Becker, Sebastian Janata, Mariola Grzyb und Magdalene Schrefel. Moderation: Dr. Tomasz Stompor

Esther Becker liest aus ihrem entstehenden Körperroman Frauen und Behinderte (Arbeitstitel). Der Körper der Icherzählerin macht, was er will – nicht was er soll: Die Augen sehen nicht gut und stehen zu eng für eine Filmkarriere, die bikiniunfähige Brust vereitelt das Schwimmabzeichen, die Pubertät lässt den schlanken Kinderkörper zu einem unverschämt fetten, faulen, ungewaschenen Ding werden. Der Körper wird im wörtlichen Sinn zu einer Angriffsfläche, die es zu optimieren bzw. minimieren gilt. Sebastian Janata liest aus seinem entstehenden Roman die ambassadorin (Arbeitstitel), der in Berlin und Wien spielt, auf Beerdigungen und Familienessen, in Kneipen und der Änderungsschneiderei von Tessa. Mariola Grzyb liest Gedichte aus ihrem entstehenden Lyrikband Versehentliche Asymmetrien (Arbeitstitel). Haltungen, Räume und Lücken werden erkundet und ausgebreitet, erleben Ortswechsel. Das Gedicht, ein gelenkiges Gebilde, das auch im Außen bewegt werden will. Bold, Never Regular ist der Titel der szenischen Erzählung von Magdalene Schrefel, nach der Tätowierung auf dem Arm einer Kollegin der Sicherheitsfachkraft, die im Zentrum der Erzählung steht. Im Interview mit einer Radioreporterin rekonstruiert sie die Ereignisse des Tages, an dem sie eben so gehandelt hat: mutig und nicht einfach nur regelgerecht.

Esther Becker ist Dramatikerin, Erzählerin und Performerin. Sie absolvierte den Masterstudiengang Scenic Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Theatertexte werden vom Verlag Felix Bloch Erben vertreten.













© Francoise Caraco

Sebastian Janata arbeitet als Musiker und Autor in Berlin. Seit 2006 ist er Mitglied bei der Gruppe "Ja, Panik." Nach fünf erfolgreichen Studioalben (Coverstorys u.a. im Musikexpress, Spex, Falter) veröffentlichte die Gruppe 2016 das im Kollektiv geschriebene Buch FUTUR II, welches sich auf unkonventionelle Weise mit der eigenen Bandhistorie auseinandersetzt.










© Alina Strmljan
Mariola Grzyb wurde in Zbrosławice geboren und lebt nach Stationen in Minden und Bielefeld seit 2008 in Berlin. Nach langjähriger Tätigkeit als Lehrerin, Tänzerin und Choreographin arbeitet sie seit einigen Jahren als Autorin und Musikerin.













© Charlie Jouvet
Magdalena Schrefel ist geboren und aufgewachsen in Wien. Nach längeren Arbeitsaufenthalten in Vukovar und Göteborg studierte sie Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Universität Wien sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie schreibt Prosa und szenische Texte und lebt in Berlin.














© Sarah Horvath



Mittwoch, 08. November 2017, 20:00 Uhr (Eintritt frei)
Elshan Ghasimi
Konzert / Improvisation

In der klassischen Musik des Irans ist die Tar eines der wichtigsten Instrumente, das sowohl solistisch als auch im Ensemble Einsatz findet. Der Tar als Soloinstrument ihren typisch metallischen, leicht vibrierenden und zwischentonreichen Klang zu entlocken, versteht Elshan Ghasimi meisterlich. Ihr Konzert gestaltet sie mit Improvisationen über eine klassische persische Tonleiter.

Elshan Ghasimi, 1981 im Iran geboren, ist Musikerin, Komponistin und Musiklehrerin. Sie hat in Teheran (Iran) und Baku (Aserbaidschan) studiert und verschiedene Meisterkurse absolviert. Von 1998 bis 2006 war sie Mitglied des Iran’s National Orchestra, das ausschließlich Werke für traditionelle persische Saiten- und Holzblasinstrumente aufführte. Ghasimi lebt und arbeitet in Teheran und Berlin.







Donnerstag und Freitag, 09./10. November 2017, 17:00 Uhr (Eintritt 12,-/erm. 8,-)
Girolamini - Der Fall der Bücher. Ein Kunstkrimi
Theaterstück unter der Regie von Simon Köslich

Eine ausgeraubte Bibliothek in Neapel, eine Buchfälschung in New York, ein Jahrhundertfund in Berlin. Die Begebenheiten rund um einen korrupten Bibliotheksdirektor sind Stoff für einen wahren Krimi. Wie wird man Direktor einer der bedeutendsten Bibliotheken Südeuropas? Wie stiehlt man tausende Bücher, ohne dass es jemand mitbekommt? Wie fälscht man Bücher aus dem 17. Jahrhundert? Wie haut man die weltbesten Kunsthistoriker übers Ohr? Die Faszination eines italienischen Privatgelehrten für Galileo Galilei mündet in einer ungeheuren kriminellen Energie, einem Kosmos des Betrugs und der Täuschung, an dem zuletzt auch ein Berliner Kunsthistoriker zu zerbrechen droht. Das Recherchetheaterprojekt taucht anhand von Originalmaterial in die Welt der alten Bücher ein und untersucht die Verflechtungen von Wissenschaft, Leidenschaft, Markt und Kriminalität.

Simon Köslich wurde 1982 in Konstanz geboren. Nach dem Zivildienst in Neapel studierte er Italienisch und Filmwissenschaft an der FU Berlin und arbeitete als Stadtführer. Ab 2006 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Von 2010 bis 2014 war er am Staatstheater Darmstadt als Schauspieler engagiert und realisierte dort erste eigene Projekte. Seit 2016 arbeitet Simon Köslich als freier Schauspieler und Regisseur.










Samstag, 11. November 2017, 11:00 Uhr (Für Mitglieder des Freien Deutschen Autorenverbands kostenlos, alle anderen werden um eine kleine Spende gebeten)
Textremisten
Textwerkstatt mit Jordan T.A. Wegberg

Die Textremisten treffen sich einmal monatlich in der Lettrétage, um reihum eigene Texte vorzustellen, die dann von den Teilnehmern ausgiebig besprochen werden. Die maximale Lesezeit beträgt 10 Minuten. Es können alle Prosaformen wie Kurzgeschichten, Romankapitel oder Essays präsentiert werden. Wir geben einander Tipps, Ratschläge, Anregungen, Feedback und Motivation.

Natürlich ist sowohl das Besprechen der Texte als auch die Teilnahme an den öffentlichen Lesungen freiwillig – wer möchte, kann auch nur zum Zuhören zu den
Textremisten kommen!


Montag, 13.11.2017, 19 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Literazah
Extremperformance

Literazah ist eine dreistündige Extremperformance, bei der die beiden Performer Raphaela Edelbauer und Jan Braun durchgehend Gewichte heben, während ein Text über Körperkult, Fitnesswahn und Rausch, der nur für diesen Anlass geschrieben wurde, rezitiert wird. Dabei erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Konzepten von Leibesformung, Bodybuilding aber auch mit dem Trend zur Selbstzerstörung. Auch das Publikum wird an seine Grenzen geführt: Immer aufdringlichere Körperrhythmen, Leidensszenen und Wortorgien führen auch die Rezipienten zu einer quasi-sportlichen Erfahrung.
https://www.youtube.com/watch?v=9x-rhv78Vhk

Raphaela Edelbauer wurde 1990 in Wien geboren und studierte nach der Matura 2008 Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst unter Robert Schindel. Abschluss 2012 mit dem Hörspiel Die drei Affen. Seit 2012 Studium der Philosophie an der Universität Wien; z.Z. als studentische Mitarbeiterin am Philosophischen Institut tätig. Arbeitsstipendium des BKA 2015 für Entdecker, das im Februar 2017 im Klever-Verlag erschienen ist. 2017 Finalistin des Berliner Hörspielfestivals. Ebenfalls seit 2017 Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds für ihren gerade in Arbeit befindlichen Roman "Das flüssige Land".










Samstag, 14. November 2017, 19:00 Uhr (Eintritt 5,- / erm. 4,-)
Premiere "Der raue Gesang"
Cornelia Becker stellt ihren neuen Roman vor

Was verbindet den jungen Berliner Koch Philipp mit dem Lebenswerk des Bildhauers Eduardo Chillidas? Wieso reist er kreuz und quer durch Spanien, um die Skulpturen des baskischen Künstlers zu besuchen? Was hofft er bei ihnen zu finden? Wie kommt ein zwölfjähriger Junge dazu, sich zu fragen, woher die Wellen kommen und ob man den Wind kämmen kann? Und was ist ein Gudari? Dies sind nur einige der Fragen, auf die der Roman „Der raue Gesang“, Antworten gibt. Das Buch versucht herauszufinden, wie Kunst in schwierigen Zeiten zum Navigator werden kann, durch unbekannte und unheilvolle Transitstrecken. www.corneliabecker.jimdo.com

„Fremd. Seit sie im Hafen eingelaufen waren, klang alles fremd. Noch hatte er das Brummen der Schiffsmotoren in den Ohren, und schon wurde es vom Lärm der Insel übertönt. Das Geschrei der Möwen, die Brandung, der Wind und die Stimmen der Menschen. Diese Klänge waren laut und grell wie das Licht draußen vor seinem Fenster. Und jeden Morgen, mit den ersten Sonnenstrahlen brach der Tumult wieder los; zuerst öffnete die Nachbarin gegenüber mit einem lauten Knall ihre Fensterläden, hustete ausgiebig, und schon fielen die Laute von Menschen und Tieren, Dingen und Maschinen ein. Der Silbo – eine Reihung von durchdringenden, mehrsilbigen Pfeiftönen – klang vom Hafen herüber: Fra-ge. Ant-wort. Es war ein brodelndes, wildes Durcheinander aus Tönen und Geräuschen; sie kletterten rechts den Hügel hinauf, mischten sich mit dem frühen Krähen der Hähne, krochen wieder herunter, näher zu Philipp heran - die knarrende Stimme von Fuscano, seinem Nachbarn links hinter der Mauer, übertönte für einen Moment alles - und dann waren sie bis spät in die Nacht hinein überall. Sie füllten die Luft im Tal. Lachten und polterten, flüsterten und weinten, wie die Klageweiber aus dem Chor in der griechischen Tragödie, von denen ihm sein Vater erzählt hatte. Nur in den heißen Mittagsstunden, während der Siesta, zogen sie sich zurück und summten leise hinter verschlossenen Türen, wie in einem Bienenstock.“

Cornelia Becker schrieb bisher Erzählungen und Hörstücke, die in Literaturzeitschriften und im Rundfunk publiziert wurden. 2009 wurde mit dem Hörbuch MagentaRot eine Sammlung von Erzählungen herausgegeben, schon zwei Jahre später erschien der Erzählungsband Eintritt frei. Im August 2014 publizierte sie den Roman Die Unsterblichkeit der Signora Vero im LangenMüller Verlag. Im März 2017 wurde die Erzählung Die Kinder meines Vaters im Bübül Verlag Berlin veröffentlicht. Im Sommer dieses Jahres hat der Contra-Bass-Verlag den Roman Der raue Gesang herausgegeben. Für ihre Arbeiten erhielt sie Auszeichnungen und Stipendien.







Donnerstag, 16. November 2017, 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Breaking Ground
Literatur-Performances mit Francesca Beard, Caleb Femi, Rishi Dastidar uund Xiaolu Guo. Zweisprachig englisch und deutsch.

Vom Buch auf die Bühne, vom Wort zu Musik, von der traditionellen Wasserglas-Lesung zur multimedialen Performance - eine Gruppe innovativer britischer AutorInnen entwickelt neue Lesungsformate in einer gemeinsamen Performance. Ausgehend von ihren literarischen Texten konzipieren sie interdisziplinäre Präsentationsformen für zeitgenössische Literatur und binden dabei Film, Fotografie, Neue Technologien, Musik und Audioscapes ein. Mit dabei sind die britische Pionierin der Performance-Poesie Francesca Beard, der aktuelle Preisträger des ‚Young People’s Laureate of London‘ Caleb Femi, der preisgekrönten Dichter Rishi Dastidar sowie die Autorin Xiaolu Guo. Erfahren Sie mehr über das Konzept hinter dem Projekt im Interview von Julia Shimura mit Sharmilla Beezmohun:http://lettretage.de/Lettretagebuch/sharmilla-beezmohun-von-speaking-volumes-spricht-ueber-ihre-projekte-im-literaturbereich/

Die Veranstaltung in der Lettrétage ist eine Kooperation mit Speaking Volumes Live Literature Productions‘ Breaking Ground Tour, gefördert vom Arts Council England.

English:
From the page to the screen, from words to music, from static books to active movement … a group of innovative and diverse British writers re-imagine readings for the 21st century in a special one-off show. Taking their own writing as a starting point, their performances utilise film, photography, technology, music and audioscapes to create thought-provoking multi-dimensional experiences. Join pioneering performance poet Francesca Beard, the 2016-17 Young Peoples Laureate of London Caleb Femi, award-winning poet Rishi Dastidar and bestselling author Xiaolu Guo as they come together for one night only to take literature to a whole new level. Read more about the concept behing the project in an interview by Julia Shimura with Scharmilla Beezmohun: http://crowd-literature.eu/sharmilla-beezmohun-speaking-volumes/

This Lettrétage event is in partnership with the Speaking Volumes Live Literature Productions’ Breaking Ground tour sponsored by Arts Council England.





Freitag, 17. November 2017, 19:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Preis für politische Lyrik 2017
Endrunde des Polly-Preises

Der 6. Wettbewerb des Preises für politische Lyrik, der diesmal dem Thema 'Europa' gewidmet ist, geht in die Endrunde. 15 ausgewählte Autorinnen und Autoren lesen ihre Texte oder lassen sie lesen. Anschließend wählt das Publikum die drei Preisträger. Der Eintritt (einschließlich nummerierter Stimmkarte) beträgt 5 €. Wer zuvor im Buchhandel das Zweijahresbuch der politischen Lyrik 2017/18 (ISBN 978-3-940781-85-7) mit den nominierten Texten und anderen interessanten Beiträgen für 12 € erwirbt, hat freien Eintritt. Eine nummerierte Stimmkarte liegt dem Buch bei. Sie kann auch bis zum 17. November per Post an Lettrétage, Methfesselstraße 23-25, 10965 Berlin gesandt werden und wird bei der Abstimmung mitgezählt, Einzelheiten unter
www.pollypreis.de



























Samstag, 18.11.2017, 20 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Poetic Hafla #13 with RJC festival
With Mati Shemoelof and Maroula Blades

Poetic Hafla is proud to present the collaboration with RJC festival In Berlin. Everyone is invited to the 13st Poetic Hafla. Bring your friends to share our international and Middle Eastern Berlin life.

Mati Shemoelof is a poet, author and editor. His writing is diverse and includes six poetry books, plays, articles and fiction. His works have won significant recognition and prizes. “Remnants of the Cursed Book”- His latest short story book was published by Kinneret Zmora publishers (2014).
He is one of the leading voices of the Arab-Jews (Mizrahi Movement). He was a founder of the “Guerrilla Culture” movement in Israel. Now he is one of the founders of “Poetic-Hafla”, A multi-language Poetry-Art-Music parties in Berlin. These days he is writing his second Novel as part of the rising Israeli Jewish Diaspora in Berlin. His sixth poetry book “Hebrew outside of its sweet insides” was published on Pardes Publishers (2017).


© Graham Hains
Maroula Blades is an Afro-British poet/writer living in Berlin. The winner of The Caribbean Writer 2014 Flash Fiction Competition and Erbacce Prize 2012, her first poetry collection "Blood Orange" is published by Erbacce-press. Works have been published in Volume Magazine, Theories of HER anthology, Verbrecher Verlag, Cornelsen Verlag, Thrice Fiction, Trespass Magazine, Words with Jam, Blackberry Magazine, Dear Sister Anthology and by The Latin Heritage Foundation and Peepal Tree and other anthologies and magazines. Maroula’s poetry/music programme has been presented on several stages in Germany. Her debut EP-album "Word Pulse" is released by Havavision Records (UK).




Dienstag, 21. und Mittwoch 22. November 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr (Eigenbeitrag 24,-)
Wege in die Veröffentlichung
Workshop

mit Katharina Deloglu

Ob Lesereihe in der Kiezkneipe oder Literaturfestival, ob Autorenkonferenz oder Hörspiellabor - für Berliner Literaturveranstalter*innen gibt es zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten aus öffentlichen Mitteln. Doch welche passt zum geplanten Projekt? Was muss ich bei der Antragstellung unbedingt beachten, was vermeiden? Wie erstelle ich einen realistischen Finanzplan? Was verbirgt sich hinter "Kofinanzierung", "Fehlbedarf" und "Eigenleistung"? Wie überhaupt entwickle ich ein Projekt, das meinen persönlichen Kompetenzen entspricht und wo finde ich - wenn nötig - die geeigneten Partner?

Nach einem Überblick über das Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten für Literaturveranstaltungsprojekte (Kommune, Land, Bund) und einer Checkliste formaler Kriterien sehen wir uns den Antrag und seine einzelnen Bestandteile gründlich an. Wir lernen Projektmittel-Ausschreibungen genau zu lesen und zu verstehen und betrachten exemplarisch erfolgreiche geförderte Projekte. Eine Analyse des eigenen Antragsteller-Profils und ein erster Entwurf eines eigenen Projektantrags runden den zweitägigen Workshop ab.

Wer möchte, kann gern einen eigenen Projektentwurf mitbringen.

Anmeldungen bitte bis 31.10.2017 (verlängerte Anmeldefrist) unter
weiterbildung@foerderband.org oder 030 28 49 387-0/-27.


Katharina Deloglu studierte Komparatistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Mainz, Tours und Madrid und promovierte an der HU Berlin in Neuerer Deutscher Literatur. Bis 2005 war sie als Kultur-Journalistin für u.a. SZ, FR, NZZ, F.A.Z, 3sat Kulturzeit und als freie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Frankfurt tätig. Als Mitgründerin und -betreiberin der Lettrétage ist sie seit 2006 zuständig für die Konzeption und Umsetzung des laufenden Veranstaltungsprogramms sowie die Fördermittelakquise und Leitung verschiedener internationaler Projekte, zuletzt CROWD - CReating Other Ways Of Dissemination und CON_TEXT. Jurytätigkeiten: Autorenstipendien des Berliner Senats 2011, Anna Seghers-Preis 2012.

Der Workshop ist Teil des Programms "Wort.Kunst.Markt", welches Förderband e.V. in enger Verbindung mit dem "Netzwerk freie Literaturszene Berlin" für in Berlin lebende freiberuflich arbeitende Autoren, Lektoren und Übersetzer konzipiert hat. Gefördert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Programm Qualifizierung Kulturwirtschaft (KuWiQ) und des Landes Berlin - Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Für die Kofinanzierung ist ein Eigenbetrag von 2,00€/Stunde und Teilnehmenden nötig.





Freitag, 24. November 2017, 19:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Maltesische Lesung
Lesung und anschliessende Diskussion mit Claudia Gauci und Walid Nabhan

Ein Abend mit Gedichten und einer Erzählung, die von Verlust, Vertreibung, Tod, aber auch von Liebe handeln.

Es sind sehr persönliche Bekenntnisse der Dichterin Claudia Gauci aus Malta, die mit ihrer Sprache Bilder einfängt wie eine Fotografie, aus der sich eine Geschichte entfaltet. Sie ist stets auf der Suche nach Räumen, wo ihr Unbehagen einen Platz hat. Diese Bilder berühren ohne zu erdrücken. Die Gedichte sind ihrer ersten Poesiesammlung Sekonda qabel tqum (Eine Sekunde vor dem Aufwachen) entnommen, für die sie 2013 den 2. Nationalpreis für Poesie erhielt.

Walid Nabhan, ein Malteser palästinensischen Ursprungs, der mittlerweile auf Maltesisch schreibt, erzählt in seiner Geschichte L-Eżodu taċ-Ċikonji (Exodus der Storche) (für die er im Jahre 2013 mit dem Nationalen Preis für Literatur in Malta ausgezeichnet wurde) die Geschichte eines Mannes, dessen Leben unwiderruflich mit dem Schicksal Palästinas verbunden ist und der zu verstehen versucht, wie die Dinge im Nahen Osten sich entwickelt haben, insbesondere seit dem Sechs-Tage-Krieg. Die Ereignisse in der Geschichte finden hauptsächlich in Jordanien und in Malta statt, wohin es den Protagonisten später verschlägt.





Montag, 27. November 2017, 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Junge slowenische Lyrik
Lesung mit Katja Gorečan, Uroš Prah, Kaja Teržan und Jure Vuga

Im Rahmen der Erarbeitung einer Anthologie junger slowenischer Lyrik in deutscher Sprache erfolgen in Berlin in Koorganisation des slowenischen Kulturzentrums in Berlin und des Lyrikers und Kritikers Aljaž Koprivnikar mehrere Lesungen junger slowenischer Lyriker und Lyrikerinnen in Übersetzung von Boštjan Dvořák. Das Projekt fokussiert sich auf junge und schon etablierte dichterische Namen, die mit ihrem Schaffen bedeutende Bewegungen in der slowenischen Literaturszene erzeugen. Die erste der Lesungen bringt am 27. November 2017 um 19 Uhr dem Berliner Publikum die Poetik von Katja Gorečan, Uroš Prah, Kaja Teržan und Jure Vuga näher. Im Anschluss folgt der Lesung noch ein Durchblick über das Schaffen des slowenischen Architekten Jože Plečnik anlässlich seines 60. Todestags und seines 145. Geburstags. Die Lesung wird auf Slowenisch mit deutschen Übersetzungen gehalten, die Moderation findet auf Slowenisch statt und wird auf Deutsch gedolmetscht.

Katja Gorečan (1989) geb. in Celje. Studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und ist zurzeit an der Akademie für Theater, Radio, Film und Television in Ljubljana im Masterstudiumgang Dramaturgie. 2007 wurde ihr erster Gedichtband Angeli istega porekla veröffentlicht, 2012 der Gedischtband Trpljenje mlade Hane, beim Zentrum für slowenische Literatur, mit dem sie für den Jenkova Preis nominiert wurde und für das BJCEM (Mediterranea Young Artists Biennale) ausgewählt worden ist. Sie ist in der Organisation des Literaturkritikfestivals Prager und als Dramaturgin tätig.

Uroš Prah (1988) kommt aus Cmurek und lebt zurzeit in Wien. Er studierte Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft auf der FF Ljubljana, ist einer der Gründer und war der Chefredakteur für die Literaturzeitschrift IDIOT, veröffentlichte die zwei Gedichtbände Čezse polzeči und Tišima (beides beim Zentrum für slowenische Literatur), wie auch in Zeitschriften wie Agon, Pro-letter, Mein schwules Auge, Tribuna, Pogledi und mehr.

Kaja Teržan (1986) veröffentlichte 2015 beim Zentrum für slowenische Literatur ihr Debut-Lyrikband Delta, der auch für den Veronika Preis nominiert worden ist. Im selben Jahr nam sie mit der gleichnamigen Performance an der internationalen Bienale für junge Künstler Mediterranea in Mailand teil. 2016 schloß sie sich auch mit der Pianistin Manca Udovič zusammen, mit der sie häufig gemeinsam auftritt. Auch im Jahr 2016 bekam sie auf dem Lyrikturnier des Verlags Pivec den Preis des Plublikums für ihr Gedicht Ruj.

Jure Vuga (1983) geb. in Koper, fing mit schreiben auf dem Gymnasium in Koper unter der Mentorschaft der Dichterin Ines Cergol an. 2009 schloss er seinen Bachelor of Arts in Kunstgeschichte und Soziologie der Kultur ab. Im selben Jahr erschien beim Verlag Beletrina sein erster Gedichtsband Pod kamni plešem. Er studierte in Ljubljana, Florenc, Röm, Venedig, Mailand und London. 2015 veröffentlichte er beim Verlag Mladinska knjiga seinen zweiten Gedichtsband Modri plamen. 2016 präsentierte er seine Doktorarbeit mit dem Titel Vpliv Hypnerotomachie Poliphili na Giorgionejevo „Nevihto“. Er lebt in Ljubljana wo er als Reiseführer tätig ist.





Montag, 27. und Dienstag 28. November 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr (Eigenbeitrag 24,-)
Schreiben heißt Teamarbeit
Workshop

mit Katharina Deloglu

Ob Lesereihe in der Kiezkneipe oder Literaturfestival, ob Autorenkonferenz oder Hörspiellabor - für Berliner Literaturveranstalter*innen gibt es zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten aus öffentlichen Mitteln. Doch welche passt zum geplanten Projekt? Was muss ich bei der Antragstellung unbedingt beachten, was vermeiden? Wie erstelle ich einen realistischen Finanzplan? Was verbirgt sich hinter "Kofinanzierung", "Fehlbedarf" und "Eigenleistung"? Wie überhaupt entwickle ich ein Projekt, das meinen persönlichen Kompetenzen entspricht und wo finde ich - wenn nötig - die geeigneten Partner?

Nach einem Überblick über das Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten für Literaturveranstaltungsprojekte (Kommune, Land, Bund) und einer Checkliste formaler Kriterien sehen wir uns den Antrag und seine einzelnen Bestandteile gründlich an. Wir lernen Projektmittel-Ausschreibungen genau zu lesen und zu verstehen und betrachten exemplarisch erfolgreiche geförderte Projekte. Eine Analyse des eigenen Antragsteller-Profils und ein erster Entwurf eines eigenen Projektantrags runden den zweitägigen Workshop ab.

Wer möchte, kann gern einen eigenen Projektentwurf mitbringen.

Anmeldungen bitte bis 06.11.2017 (verlängerte Anmeldefrist) unter
weiterbildung@foerderband.org oder 030 28 49 387-0/-27.


Katharina Deloglu studierte Komparatistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Mainz, Tours und Madrid und promovierte an der HU Berlin in Neuerer Deutscher Literatur. Bis 2005 war sie als Kultur-Journalistin für u.a. SZ, FR, NZZ, F.A.Z, 3sat Kulturzeit und als freie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Frankfurt tätig. Als Mitgründerin und -betreiberin der Lettrétage ist sie seit 2006 zuständig für die Konzeption und Umsetzung des laufenden Veranstaltungsprogramms sowie die Fördermittelakquise und Leitung verschiedener internationaler Projekte, zuletzt CROWD - CReating Other Ways Of Dissemination und CON_TEXT. Jurytätigkeiten: Autorenstipendien des Berliner Senats 2011, Anna Seghers-Preis 2012.

Der Workshop ist Teil des Programms "Wort.Kunst.Markt", welches Förderband e.V. in enger Verbindung mit dem "Netzwerk freie Literaturszene Berlin" für in Berlin lebende freiberuflich arbeitende Autoren, Lektoren und Übersetzer konzipiert hat. Gefördert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Programm Qualifizierung Kulturwirtschaft (KuWiQ) und des Landes Berlin - Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Für die Kofinanzierung ist ein Eigenbetrag von 2,00€/Stunde und Teilnehmenden nötig.





Mittwoch, 29. November 2017, 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,-)
Die Stadt der Anderen
mit Tilman Rammstedt und Jane Flett, Lucy Fricke und Assaf Alassaf, Maren Kames und Erica Zingano und Fotografien von Maria Sewcz

Wie viele Geschichten hat Berlin? Sechs Autor*innen zeigen einander „Die Stadt der Anderen“. Begleitet werden Sie von der Fotografin Maria Sewcz. KOOK bringt je drei deutschsprachige und drei internationale Berliner Autor*innen in Interaktion. Sie bilden jeweils ein Tandem, verabreden sich zu Spaziergängen und stellen sich gegenseitig „ihr Berlin“ vor. Aus diesen ganz individuellen Touren erarbeiten die Autor*innen Texte über ihr Leben und Schreiben in einer Metropole im Wandel. Literatur und Fotografie treffen Stadt. Text und Bild eröffnen – vielsprachig, multiperspektivisch – neue Räume Berlins, erzählen Geschichten und zeigen Details von der Volksbühne, der Sonnenallee, von Flüchtlingsunterkünften oder vom alten Westberliner Zoo. Die Texte und Fotografien werden am 29.11. in der Lettrétage im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung vorgestellt. Die Lesungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Portugiesisch statt. Übersetzungen sind vorhanden.

© Dagmar Morath Fricke Lucy























© Carolin Saage Tilman Rammstedt